... Dezember 2002

Die Kirchturmglocken

 â€žNun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei; am grössten jedoch unter ihnen ist die Liebe“, so schreibt Paulus in seinem Hohelied der Liebe. Und genauso verhält es sich auch mit unseren Glocken im Kirchturm. Hier stand wohl die Bibel Pate, als man die Glocken am 19.März 1950 weihte. Demnach  wurde die grösste Glocke auf „Liebe“ getauft, die Mittlere auf „Glaube“ und die Kleinste unter ihnen auf „Hoffnung“. Und im liturgischen Gebrauch hat das auch seinen Sinn. Wenn ein Kind das Sakrament der Taufe erhält, leutet die kleine Glocke „Hoffnung“. Mit ihr ist die Hoffnung verbunden, dass sich ein lebensreiches und geliebtes Leben erfĂĽllt. Die mittlere Glocke „Glaube“ erklingt, wenn die Gemeinde im Gottesdienst das Vaterunser spricht. Sie kĂĽndet weithin hörbar die Glaubensbekundung der Betenden. Im vereinten Klang aller Glocken ruft die grösste Glocke „Liebe“ die Gemeinde zum Gottesdienst und läutet den Sonntag ein.

„Süsser die Glocken nie klingen, als zu der Weihnachtszeit“, so singen wir alle Jahre zum Christfest. Und jedes Jahr sollen die Weihnachtsglocken den Frieden in der Welt verkünden und ein gutes neues Jahr einläuten. Hoffen wir, dass die Glocken „Glaube, Liebe, Hoffnung“ weithin gehört werden und ihr Klang zu einem besseren Verständnis der Menschen untereinander beiträgt.

Beim Klang der Glocken denken Sie vielleicht das nächste Mal, dass jeder Ton ein Stück Glaube, Liebe und Hoffnung mit sich trägt. Überlegen Sie sich, welchen Beitrag Sie selbst dazu leisten können.auge

 

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