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Den folgenden Artikel schrieb unser Spirkelbacher Bürger Volker Damian
Der rheinland-pfälzische Innenminister Walter Zuber hat am Freitag den 18 Okt.
in einer Festveranstaltung in der vollbesetzten Festhalle in Landau die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" geehrt. Er zeigte sich erfreut über die beispielhafte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Siegergemeinden. Vor über 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern forderte er die Erwachsenen auf, "die Stimmen der Kinder zu hören und sie bei Entscheidungen, die sie direkt betreffen, einzubeziehen"; Wenn wir Kinder und Jugendliche frühzeitig aktivieren mitzumachen und sich einzumischen, werden sie lernen, selbstbestimmt Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft selber mitzugestalten. "Wir brauchen junge Menschen, die mitreden und sich einmischen, die Politik und Gesellschaft mitgestalten wollen," so Zuber. Das Dorf der Zukunft sei nur dann auf Dauer lebens- und funktionsfähig, wenn alle Generationen in ihrem Dorf ein lebenswertes Umfeld vorfänden.
"Der Wettbewerb fördert auf hervorragende Weise das Bewusstsein für die notwendige Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsprozesse", betonte der Minister. Mit dem Wettbewerb
würden beispielhafte Projekte ausgezeichnet, an denen sich nicht nur Erwachsene, sondern gerade auch die jüngeren Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner selbst beteiligt hätten. "Wenn wir den Menschen in den
Dörfern eine lebens- und liebenswerte Zukunft sichern wollen, müssen wir bereit sein, gewohnte Pfade zu verlassen und uns neuen Herausforderungen stellen," so Zuber.
Die insgesamt 150 Wettbewerbsbeiträge
seien in zwei Kategorien bewertet worden. In der "Kategorie Jugend"
konnten sich Jugendliche mit ihren Projekten selbst bewerben; in der "Kategorie Gemeinden" waren Dörfer aufgerufen, ihre Projekte zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vorzustellen. Pro Kategorie wurden zehn Preise ausgelobt und Preisgelder von insgesamt 27.000 Euro überreicht. Die Preisgelder müssten zweckgebunden für weitere Jugendprojekte verwendet werden, betonte der Innenminister. "Es ist meine feste Überzeugung: Wenn unsere Gemeinden die Dorferneuerung kinder- und jugendfreundlich gestalten, dann haben unsere Dörfer Zukunft," sagte Zuber abschließend.
In der "Kategorie Jugend" siegte der Jugendclub Kennfus (BadBertrich, Landkreis Cochem-Zell - 2500 Euro) vor der Jugend von Selbach (Landkreis Altenkirchen - 1500 Euro) und dem Verein "Die
Borzelböck" der Ortsgemeinde Stahlberg (Donnersbergkreis - 1000 Euro). In der "Kategorie Gemeinden" belegte die Ortsgemeinde Spirkelbach (Kreis Südwestpfalz) mit 2500 Euro Preisgeld einen
hervorragenden dritten Platz hinter der Gemeinde Kalt (Kreis Mayen-Koblenz - 5000 Euro) und der Gemeinde Zornheim (Landkreis Mainz-Bingen - 7500 Euro) Spirkelbach wurde ausgezeichnet für das Projekt
"Arbeitsmöglichkeiten für Jugendliche" wo Jugendliche die Chance haben, aktiv in der Ortsgemeinde mitzuarbeiten, für ihre Leistungen honoriert werden und somit ihre finanzielle Situation verbessern
können." In innovativer Weise werden Jugendliche in die kulturellen und historischen Aktivitäten in Spirkelbach eingebunden. Die positive Unterstützung durch die älteren Bürgerinnen und Bürger unterstützt das
Selbstvertrauen. Dadurch gelingt es, die Verbundenheit mit dem Ort zu stärken und den Jugendlichen Verantwortung zu übertragen", so der Wortlaut der Bewertung durch die Jury. Musikalisch umrahmt wurde die Feier
durch das "Kreisjugendorchester Südliche Weinstraße". Die "Chorkids des Gesangvereins Spirkelbach" unter der Leitung von Benjamin Schmitt sangen Ausschnitte aus dem Musical "Der kleine
Tag" von Rolf Zukowski und zeigten auf der Bühne, wie Kinder und Jugendliche in Spirkelbach in das Dorfleben mit einbezogen werden.
Nachdem Spirkelbach Sieger im Kreis Südwestpfalz, zweiter im
Bezirksentscheid "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" wurde und unter die 12 schönsten Orte im Landeswettbewerb kam, stellt dieser Preis eine weitere wichtige Auszeichnung dar und
zeigt, dass die Gemeinde mit ihren Aktivitäten auf dem richtigen Weg und gut gerüstet ist für die 700 Jahr-Feier im nächsten Jahr.
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