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Walderlebnispfad in Spirkelbach
Wir wollen hier einen Waldrand aufwachsen lassen, der eine natürliche Stufigkeit entwickelt, und damit wir dies der Bevölkerung etwas klarer machen können, werden wir hier einen Walderlebnispfad
errichten.
Mit diesen Worten begrüßte Revierförster Frank Schmitt am Mittwoch die Zuschauer, die sich zum Startschuss für dieses Projektes oberhalb des Spirkelbacher Friedhofes eingefunden hatten.
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Revierförster Frank Schmitt 2. von Rechts
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Zuvor hatte sich Oberforstrat Michael Grünfelder vom Forstamt Hinterweidenthal bei Verbandsbürgermeister Adolf Wieser, den Vertretern von Ortsgemeinderat, Presse, des
Offenen Kanals, sowie den zahlreichen Zuschauern für Interesse an diesem Projekt bedankt. Das Forstamt Hinterweidenthal wolle hier in Zusammenarbeit mit dem Bergwaldprojekt e.V.,
vertreten durch Herrn Peter Naumann, im Sinne des Dorferneuerungsprogramms der Gemeinde Spirkelbach ein besonderes Zeichen setzen. Die Gemeinde konnte die Möglichkeit kurzfristig
nutzten, diesen Pfad anzulegen, als das bundesweit tätige Bergwaldprojekt an das Forstamt Hinterweidenthal herangetreten ist. Der etwa 300 Meter lange Walderlebnispfad soll Teil eines
Wanderweges sein, der im Dorfentwicklungskonzept noch genau festgelegt werden wird. Er ist Teil der Waldrandgestaltung, die schon lange Zeit im Forsthaushaltsplan ausgewiesen ist.
Frank Schmitt und Peter Naumann erläuterten während des Durchgangs die verschiedenen Stationen, die durch viele Waldarbeiter und freiwillige Helfer bereits bearbeitet wurden. Wir
legen Wert darauf, dass die Erwachsenen und die Kinder, die uns hier besuchen den Wald mit allen Sinnen erleben können
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Das Bergwald-Team bei der Arbeit
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erläuterte Peter Naumann die erste Station, einen interaktiven Fühlpfad. Dort kann man barfuß verschiedene Untergründe erfühlen: Bohlenweg, Laub, Moos, Steine Rinde und zuletzt Erde, um
zu erkennen, woraus der Wald bestehe. Je öfter wir durchgehen, desto mehr entdecken wir auch ergänzte Frank Schmitt in seinen Ausführungen und berichtete, dass die Ideen zu manchen
Stationen relativ spontan bei der Vor-Ort-Begehung erst entstanden seien.
Bei einer weiteren Station soll ein Stück Wald , vor Wild geschützt durch ein Gatter, natürlich
aufwachsen und im Abstand von ein paar Jahren soll fotografisch dokumentiert werden, wie sich der Wald entwickle. Bei einer Bodenmulde wurde den Grund senkrecht abgestochen, um zu
zeigen, wie der Boden vom Grundgestein unten bis zur Laubschicht oben aussieht und wie weit die Wurzeln eines Baumes im Boden verankert sind.
Freigelegte Wurzelstöcke und Todholzbäume sollen die Aufmerksamkeit der Wanderer auf sich ziehen, im Seilgarten; kann man sich mit verbundenen Augen an einem Seil entlanghangeln.
Dies soll zum Erkunden der Umgebung motivieren. Nicht zuletzt soll eine Ruhebank zum Verweilen, Staunen und Beobachten im Wald anregen. Wir hoffen, dass der Rundweg um
Spirkelbach im nächsten Jahr zum 700 jährigen Jubiläum zumindest in Teilen begehbar sein wird. |
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