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Im Jahre 1986 wurde anläßlich des zweihundertjährigen Bestehens der Spirkelbacher Kirche das erste Dorffest in Spirkelbach durchgeführt. Den Erlös des Festes stellten alle mitwirkenden Vereine für die
Kirchenrenovierung zur Verfügung. Der Förderverein wurde gegründet um dieses Geld zu verwalten und durch weitere Veranstaltungen, Spenden und Beiträge zu mehren. Inzwischen wurde der Verein gelöscht. Er bleibt aber
ein wichtiger Bestandteil von Spirkelbach.
Alljährlich durchgeführte Kirchenkonzerte, Grillfeste mit "Gottesdienst im Grünen", Basare, Trödelmärkte, Mitgliedsbeiträge, Privat- und Vereinsspenden
erhöhten das Startkapital beträchtlich. Am 12. November 2000 erfolgte die Wiederindienstnahme der Spirkelbacher Kirche. Zu den Umbaukosten von rund. DM 765.000,-- konnte der Förderverein eine Summe von DM
105.000,-- bereitstellen.
Daneben stiftete er den von dem Luger Bildhauer Franz Leschinger gefertigten Taufstein.
Dieser soll mit der Taube an seine Bestimmung erinnern. Das Hornbacher Wappen ziert die Rückseite. Es steht für die Sage, daß der heilige Pirminius am Pirmansborn an einem Weihnachtstag 3000 Heiden getauft
haben soll. Es steht aber auch für die Zugehörigkeit des Ortes zum früheren St. Pirmansbezirk. Letztendlich ist der Taufstein aber auch ein beredtes Zeugnis für den Mut und die Tatkraft der Bürgerschaft, die zur
Erneuerung der Kirche einen beachtlichen Beitrag geleistet hat.
Ein Besuch des Gotteshauses lohnt sich.
Die Gottesdienstordnung ist im "Hauenteiner Bote" abgedruckt.
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